Kirchenbücher und Denkmalschutz

Die Kirchenbücher sind nach 1933 unter Schriftdenkmalschutz gestellt worden und gehören jetzt zu dem großen Bereich der in einer Konvention der Vereinten Nationen definierten Kulturgüter (sogenannter Kulturschutz-Artikel). Die Konvention verpflichtet die staatlichen Kulturträger, die zur Sicherung solchen Schriftgutes erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Leider ist die für diesen Zweck begonnene Sicherheitsverfilmung der von ihrem Beginn bis 1800 überlieferten Kirchenbücher nur zögernd vorangekommen, dagegen ist die von den Archivträgern selbst durchgeführte Verfilmungsaktion in den letzten Jahren in verstärktem Maße fortgesetzt, in einigen kirchlichen Aufsichtsbereichen und Staatsarchiven sogar inzwischen abgeschlossen worden.

Auszug aus Ribbe-Henning, " Familiengeschichtsforschung", Seite 114:

Dies ist sicherlich in vielen Fällen nur "Anspruch".

Die Wirklichkeit ist jedoch oft weit davon entfernt.

Wenn man, wie ich mit der Familienforschung beginnt,
möchte man manche Unzulänglichkeiten einfach "umkrempeln".

 

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